Häufig gestellte Fragen zur Lichttherapie
Wie wählt man seine Lichtdusche?
Die Lichtduschen werden vor allem in Skandinavien viel genutzt um den im Winter entstehenden Lichtmangel auszugleichen. Seit einigen Jahren gibt es sie auch in Deutschland. Um beste Wirksamkeit zu garantieren, ist es wichtig die richtige Lampe zu wählen und sie richtig anzuwenden.
Hier finden Sie einige Hinweise zur richtigen Wahl Ihrer Lichttherapie-Lampe:
Welche Stärke?
Die Maßeinheit für die Lichtintensität heißt Lux. Ein schöner Sommertag kann bis zu 100 000 Lux stark sein. Zum Vergleich, die Standardbeleuchtung eines Hauses beträgt 50 bis 100 Lux.
Bei der Wahl einer Lichtdusche ist die Stärke ausschlaggebend.
Je stärker die Lampe ist, desto weniger Zeit benötigt die Sitzung. Zum Beispiel dauert es 2 Stunden, bis sie mit einer Lampe von 2500 Lux genug Licht getankt haben, während man nur ½ Stunde bei einer Lampe mit 10000 Lux braucht. Im Übrigen sind einige Lichtduschen mit einer elektronischen Zeitschaltuhr ausgestattet.
Welche Normen?
Die meisten Lampen verfügen über die medizinische CE-Norm (93/42/CEE). Das heißt, dass die Hersteller bestimmten Normen entsprechen müssen, die die Sicherheit, die Verbraucherfreundlichkeit etc. betreffen. Dies beinhaltet zum Beispiel, dass die Lichtduschen keine schädigenden ultravioletten Strahlen abgeben.
Einige Lampen geben an über eine IP44-Norm zu verfügen. Das bedeutet, dass sie Wasserspritzer aushalten können. Deshalb sind sie aber noch lange nicht wasserfest!
Welchen Typ?
Es liegt an Ihnen die Art der Lampe auszusuchen, die Ihnen am besten gefällt oder die am besten Ihren Ansprüchen entspricht.
Der Typ LUCIA mit seiner großen Fläche ist gut geeignet, wenn Sie nicht zu nah vor der Lampe sitzen wollen. Diese Lichtdusche können Sie zum Beispiel prima beim Frühstück anwenden.
Der Typ „Schreibtischlampe“ ist gut geeignet, wenn Sie die Lichttherapie im Büro anwenden wollen.
Kleine Lichtduschen nehmen Sie am besten, wenn Sie den Standort der Lampe öfter wechseln müssen oder Sie nicht viel Platz haben.
Schließlich gibt es seit kurzem die Lichttherapiebrille Luminette, die man wählen kann, wenn man die Lichttherapie anwenden will, sich aber dabei viel bewegen muss. Da man mit der Lichttherapiebrille die Lichttherapie –im wahrsten Sinne des Wortes- direkt vor Augen hat, ist deren Lichtintensität entsprechend schwächer. Der Nachteil ist allerdings, dass die Brille noch nicht sehr bequem ist und Batterien braucht.
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