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Lichttherapie bei Schlafstörungen

Es gibt verschiedene Arten von Schlafstörungen, bei denen die Lichttherapie helfen kann. Im Folgenden werden die einzelnen Störungen beschrieben.

Schlaflosigkeit

Schlaf von hoher Qualität ist das A und O für eine gute mentale und physische Gesundheit. Dabei bedeutet qualitativer Schlaf ausreichend Tiefschlaf und ausreichend REM-Schlaf (REM = rapid eye mouvement). Jedoch stört unsere moderne Lebensweise mehr und mehr unseren Schlaf und fast einer von drei Deutschen schläft schlecht.

Schlaflosigkeit hängt häufig damit zusammen, dass der zirkadiane Rhythmus (Tag-Nacht-Rhythmus) gestört ist. Die Anwendung der Lichttherapie morgens (um den Tag über wach zu bleiben) oder abends (um das Einschlafen hinauszuzögern) ist sehr wirksam um die biologische Uhr zu regeln, damit der biologische Rhythmus mit dem Lebensrhythmus übereinstimmt.

Lichttherapie bei Schlafstörungen

Schwierigkeiten beim Aufwachen

Eine große Anzahl Menschen hat Schwierigkeiten aus dem Bett zu kommen, wenn morgens der Wecker klingelt und das vor allem im Winter, wenn es morgens noch dunkel ist.

Selbst wenn wir früh ins Bett gehen, fühlen wir uns nicht ausgeschlafen und haben den ganzen Tag das Gefühl mit dem falschen Bein aufgestanden zu sein. Eigentlich würden wir viel lieber unter der Decke Winterschlaf halten.

Aber keine Panik: Für diese Symptome gibt es eine wissenschaftliche Erklärung. Das Gehirn bekommt vor dem Aufwachen nicht genügend Tageslicht und produziert daher weiter Melatonin (Schlafhormon).

Eine Lösung stellt die Lichttherapie dar. Indem man sich morgens vor eine Lichtdusche setzt, erkennt das Gehirn, dass der Tag angebrochen ist und stoppt die Melatoninabsonderung, wodurch wir munter werden.
Eine weitere Lösung stellt der Lichtwecker dar.