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Nebenwirkungen der Lichttherapie

Nebenwirkungen der Lichttherapie
Da die Lichtduschen keinerlei infrarote oder ultraviolette Strahlung abgeben, sind in der Regel auch keine Nebenwirkungen bei der Anwendung der Lichttherapie zu beobachten.



In seltenen Fällen können leichte Kopfschmerzen oder Schlaflosigkeit auftreten, vor allem zu Beginn der Behandlung. Indem man die Dauer der Sitzungen und den Abstand zwischen zwei Sitzungen verkürzt, können diese wenig bedeutenden Nachteile beseitigt werden.



Vorsichtiger sollten Personen sein, die sehr lichtempfindlich sind, sowie manisch-depressive Patienten oder solche mit bipolärer Störung. In diesen Fällen kann die Lichttherapie das Risiko von manischen Phasen erhöhen.



Manisch-depressiven Patienten wird empfohlen, Sitzungen von 10 Minuten während der depressiven Phasen zu halten und die Therapie einzustellen, sobald die Symptome besser werden.



Nicht zu empfehlen ist die Lichttherapie bei Personen, die bestimmte Augenkrankheiten aufweisen (grauer oder grüner Star, Makuladegeneration…).



In jedem Fall gilt jedoch: Suchen Sie einen Arzt (Hausarzt, Psychiater, Augenarzt) auf, bevor Sie mit der Therapie beginnen. Zusammen mit dem behandelnden Arzt können Sie einen individuell auf Sie angepassten Therapieplan aufstellen.



Es ist auch zu betonen, dass die Lichttherapie zwar bei grauen Tagen Licht für das Wohlbefinden spendet, jedoch in keiner Weise die Sonne ersetzt. Gehen Sie also so viel an die frische Luft wie möglich!